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10.03.2016  (STM)

25. Sächsischer Literaturfrühling vom 18. März - 29. Mai 2016

Auch in diesem Jahr präsentiert die Freie Literaturgesellschaft Leipzig e.V. den Sächsischen Literaturfrühling, inzwischen bereits zum 25. Mal.

Freuen Sie sich auf viele Veranstaltungen mit unseren Autoren.

 

Zum Vergrößern des Flyers klicken Sie bitte hier: http://www.literatur-leipzig.de/calimero/tools/proxy.php?id=13623


11.10.2015  (STM)

Jutta Pillat als Herausgeberin

„Stimmen für Leipzig“

ISBN 978-3-941394-43-8

 

Jutta Pillat stellt als Herausgeberin eine Anthologie über Leipzig, „über die Klänge innen“, vor.

Bei allen Achtungszeichen, die hier und da auftauchen, ist die Zuneigung und Sympathiebekundung der Autoren zu dieser wunderbaren Stadt nicht zu übersehen.  Alle Lyriker, die mitgeschrieben haben, erlebten Alltag und Sonntag in der Stadt, haben Erfahrungen mit dem Leben hier. Die Stimmen, die sie im Hallen der Stadtgeräusche eingefangen haben, finden wir wieder in ihren Zeilen. Sie sind Echo. Sie sind Liebeserklärung. Sie sind uns nahe; wert, ihnen zu lauschen.

Neben gestandenen Autoren wie Andreas Reimann, Peter Gosse, Ralph Grüneberger, Hans Ulrich Treichel, Adel Karasholi oder Jan Kuhlbrodt melden sich auch jüngere Lyriker zu Wort: Kerstin Preiwuß, Sascha Heße, Undine Materni, Elia von Scirouvsky, Volly Tanner, Maren Uhlig, Hannelore Crostewitz, Grit Kurth, Bettine Reichelt, Jayne Ann Igel, Ekkehard Schulreich. Nicht zu vergessen sind Lyriker, die nicht mehr unter uns weilen: Helmut Bartuschek, Friedemann Berger, Wolfgang Hilbig und Georg Maurer.


26.05.2015  (STM)

Großes Presseecho für Christian Heermanns Hans-Dominik-Buch

"Die Publikation über Hans Dominik gleicht (bis hinein in DDR-Mosaik-Hefte!) einer Spurensuche. Womit wir fast wieder bei Karl May Wären. Christian Heermann kommt wirklich in vielen Sätteln zurecht." 

Sächsischer Kurier, Dresden, 15.11.2014

 

"Viele Visionen Hans Dominiks sind heute Realität - von 300 Stundenkilometern der Eisenbahn bis zum Handy. In der DDR waren die Bücher des berühmten Sachsen jedoch ein Tabu. In die Comic-Reihe "Mosaik" haben Dominik und Junkers es aber trotzedem geschafft, wie Christian Heermann beweisen kann."

Chemnitzer Morgenpost, 21.11.2014

 

"In seinem neuesten Buch "Eisbomber aus Bitterfeld / Hans Dominik und Hugo Junkers" zeigt Christian Heermann das Wirken der beiden Persönlichkeiten vor dem Hintergrund sowohl der politischen Geschehnisse als auch der wissenschaftlichen Entdeckungen, die das physikalisch-chemische Weltbild gründlich veränderten."

Luxemburger Wort, 18.12.2014

 


03.03.2015  (STM)

24. sächsischer Literaturfrühling vom 19.03. bis 20.05.2014

 

Es ist endlich soweit, der sächsische Literaturfrühling geht in die nächste Runde,

diesmal rund um das Thema Einheit und Trennung.

 

Auch in diesem Jahr wurde für sie ein abwechslungsreiches, interessantes Programm erstellt.

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei den Veranstaltungen zum sächsischen Literaturfühling!

 

Den genauen Programmablaufplan entnehmen Sie bitte dem aktuellen Flyer als PDF: htools/proxy.php?id=13595 


09.12.2014  (STM)

NEUERSCHEINUNGEN UNSERER AUTOREN (AUSWAHL):

 Roland Erb: Trotz aller feindlichen Nachricht

Gedichte | Reihe Neue Lyrik – Band 7

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Herausgegeben von Jayne-Ann Igel, Jan Kuhlbrodt und Ralph Lindner

Leipzig: poetenladen Verlag, 2014

ISBN 978-3-940691-60-6, 128 S., geb.

Seit 1970 entstandene Gedichte, in denen sich Geschichte und Gegenwart, Flüchtiges und genau Angeschautes, Schmerz und Taumeln sowie ab und an ein leises Glück verfangen.

 

 

 

 Henner Kotte, Der Pianist ohne Gedächtnis, Mitteldeutscher Verlag Halle, 320 S., ISBN978-3-95462-355-8,broschiert, 9,95 Euro

 

Die Rezension von Steffen Mohr finden sie hier: http://www.literatur-leipzig.de/calimero/tools/proxy.php?id=13575

 


 


 


 


 

 Jutta Pillat
Mokka süß - war es denn Glück
Auf und ab in Europa
ISBN 978-3-941394-35-3

Verlag OsirisDruck, 117 Seiten

 

 

 

 

 

 

 Tarcisius: Drei Geschichten in einer und doch nicht nur für Ministranten

Den meisten seiner Leser ist Steffen Mohr vor allem als Autor kniffliger Detektivromane in der Tradition von Gilbert Keith Chestertons Pater-Brown-Geschichten bekannt, dem einen oder anderen auch durch seine Rätselkrimis. Jetzt hat er auch mal ein kleines Jugendbuch vorgelegt - extra für Ministranten. Aber es geht dem streitlustigen Autor natürlich um mehr.

Die Komplette Rezension zu Tarcisius auf den Seiten der LIZ:  http://www.l-iz.de/Bildung/B%C3%BCcher/2014/11/Tarcisius-Drei-Geschichten-in-einer-57995.html


Beim Gedenkkonzert zum 25. Jahrestag des Mauerfalls am 8.11 2014 , das unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident a. D. Wolfgang Thierse stattfand, brachte das Junge Ensemble Berlin die Komposition "Im Anfang war das Wort" von Aaron Dan zur Uraufführung. Die Texte für den Chor stammten aus der Feder von Jürgen Fuchs und Steffen Mohr. 

 


13.02.2014  (tt)

Neuvorstellungen im März

 

Die zwei Urgesteine des deutschsprachigen Krimis, unsere Mitglieder Jan Flieger und Steffen Mohr, warfen soeben je ein neues Buch auf den Markt.

Jan präsentiert es auf der Buchmesse am 15. März, 19 Uhr in der LVZ-Kuppel am Peterssteinweg 19 und Steffen lädt herzlich ein zur Buchpremiere,

verziert durch  Simone Danaylowas Gesang und Steffen Birnbaums Moderation, am 4. März, 19 Uhr in der Stadtbibliothek.

 

   Willkommen!


20.09.2012  (admin)

Neuerscheinung: Sie waren Blut- und auch Gesangsbrüder

Quelle „Sächsischer Bote “ Dresden

Sie waren Blut- und auch Gesangsbrüder
Neuerscheinung: Wie Winnetou nach Dresden kam und wo Karl May sein Amerika entdeckte

Karl May in Dresden Ein biederer deutscher Gesangsverein probt. Wir sind weit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert. Und plötzlich steht ein stolzer
Indianer namens Winnetou in der Tür. Das kann man nachlesen in „Satan und Ischariot“ von Karl May, Band II, auch erschienen unter dem Reihentitel „Krüger Bei“. Der Häuptling der Apatschen ist zivil gekleidet, sein schulterlanges schwarzes Haar verbirgt er unter einem Zylinder.

Im Kapitel „Winnetou in Dresden “ (Band 21 der Gesammelten Werk, Seite 191) erfahren wir auch, dass er gern Bier trank, das aber sehr mäßig. Wenn Karl May seinen indianischen Helden also ganz einfach mal nach Sachsen holte, dann verwundert es nicht, dass er sich andererseits für die Niederschrift seiner Amerika-Abenteuer von Erlebnissen vor der eigenen Haustür inspirieren ließ.

Dieser Fährte folgte der Autor Christian Heermann an Ort und Stelle in und um Dresden/Radebeul sowie in den einschlägigen Publikationen. Dafür gibt es zum Beispiel Karl May-Jahrbücher und zahllose Veröffentlichungen, die das Leben und Werk des Schriftstellers teils sehr akribisch durchleuchten. Heermann selbst hatte bereits vor einiger Zeit das Seine dazu beigetragen. Mit "Winnetous Blutsbruder“ verfasste er eine der gut lesbaren Biografien Karl Mays.

Christian Heermann weiß also, worüber und über wen er schreibt. Man folgt ihm gern in den Annahmen, dass sich Karl May von der felsigen Sächsischen Schweiz zu seinen beeindruckenden Landschaftsschilderungen ebenso anregen ließ, wie von den Moritzburger Seen oder kleine Bächen im Lößnitzgrund, die in des Schriftstellers Fantasie zu gewaltigen Flüssen wurden. Auf denen dann die Steamer mit den großen Schaufelrädern verkehrten, die doch irgendwie den Elbedampfern ähnelten.

Die bei zahllosen Spaziergängen und Ausflügen gewonnenen Ideen wurden dann wohl mit Hilfe von Nachschlagewerken und Landkarten derart präzisiert, dass sie der Wirkklichkeit erstaunlich nahe kamen.

Christian Heermann lässt aber auch sehr reale Zeitgenossen Karl Mays zu Wort kommen wie etwa Friedrich Eduard Bilz, Sascha Schneider und Bertha von Suttner. Der kleine Sachse hatten einen so großen wie illustren Freundeskreis. Manch einer seiner Bekannten fand sich dann irgendwie in den grünen Bänden wieder, also in Amerika, im Orient oder im Fantasialand des Alterswerkes. Warum auch nicht?

Wenn es Winnetou bis nach
Dresden geschafft hat … hgp

Christian Heermann „Winnetou
in Dresden
“, KarlMay Verlag
Bamberg • Radebeul, broschürt,
140 Seiten, reich illustriert.

07.05.2012  (admin)

Der Mars vor der Haustür (LVZ Kritik)

Kritik der Leipziger Volkszeitung vom 16. April 2012. Zur vergrößerten Ansicht bitte auf Bild klicken...

 

Den Artikel können Sie auch als PDF-Download herunterladen. Klicken Sie dazu bitte hier .


11.03.2013  (admin)

Neu erschienen

Erschienen ist im

TextArt 1/2013 TextArt ist Deutschlands großes Magazin für Kreatives Schreiben. Seit dem Jahr 2000 informiert unsere Zeitschrift über die aktuelle Schreibszene – mit Interviews, interessanten Praxisartikeln, Buchbesprechungen und vielem mehr. Mit TextArt erfahren Sie, wie man professionell Geschichten, Gedichte, Drehbücher, journalistische Texte oder sogar Romane schreibt. Sie schauen großen Schriftstellern über die Schulter und erfahren, woher sie ihre Ideen nehmen, wie sie arbeiten und wie sie „es geschafft" haben.

 

 

 

 

 

 

Magazin für Kreatives Schreiben "Textart" 1/2013
Jutta Pillat : "NONSENS"
Wie literarischer "Unsinn" das Schreibhandwerk bereichert.


09.12.2014  (STM)  [0 Kommentare]

Internationale Dankbarkeitsmedaille verliehen

Unser Vorsitzender Steffen Mohr erhielt am 07. April 2014 im zeitgeschichtlichen Forum Leipzig für seine damals illegale Mitarbeit bei der polnischen Widerstandsorganisation Solidarność in den Jahren 1980 bis 1985 aus den Händen des polnischen Botschafters die internationale Dankbarkeistmedaille.

Wir gratulieren herzlich!

 

http://www.msz.gov.pl/de/p/berlin_de_a_de/nachrichten/deutsch_polnische_wissenschaftliche_konferenz_in_leipzig_unter_der_schirmherrschaft_des_des_polnischen_botschafters?channel=www 


09.12.2014  (STM)  [0 Kommentare]

Sächsischer Literaturfrühling vom 10. April bis 14. Juni 2014

Auch in diesem Jahr findet wieder der sächsische Literaturfrühling statt, inzwischen in der 23. Auflage.

Wir haben keine Mühen gescheut, für Sie ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm zu erstellen.

Sämtliche Veranstaltungen finden Sie in unten stehendem PDF-Dokument.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Erleben des sächsischen Literaturfrühlings 2014. 

http://www.literatur-leipzig.de/calimero/tools/proxy.php?id=13536


22.07.2013  (tt)

Leipziger literarischer Herbst

Freitag, 18. Oktober 2013, 20:30 Uhr

"Junges literarisches Hand- und Kopfwerk" 

 

Es lesen die Studenten des Deutschen Literaturinstituts

Markus Gottschall,

Domenico Müllensiefen und Robert Reimer


 

Veranstaltungsort: hinZundkunZ

hinZundkunZ, Georg-Schwarz-Str.9, 04177 Leipzig

Eintritt frei

 

Ein schlafloser Zugreisender pendelt zwischen zwei Heimaten. Wird ihn die Bahn dort ankommen lassen, wo er bleiben möchte? Eine Geschichte mit Ausweg? Ausweglos scheint das Schicksal der Kinder, die der brutalen Fürsorge ihre Schwimmlehrerin ausgeliefert sind , und nicht weniger haben die Schmiede und Hutmacher in einigen Handwerksversen zu leiden.

Veranstalter: Freie Literaturgesellschaft Leipzig e.V. und com.Dichter

 

Montag, 21. Oktober 2013, 18:00 Uhr

Mörderisches aus Leipzig, Lagos und Tokyo

 

Die 3 Unheimlichen Jan Flieger, Henner Kotte und Steffen Mohr lesen neue Krimis

 

Veranstaltungsort: Kriminalmuseum des Mittelalters

Kriminalmuseum des Mittelalters, Nikolaistr.59, 04109 Leipzig

Eintritt frei

 

Drei neue Krimis jagten den Leipzigern in diesem Jahr Gruselschauer ein. Erst erschien Fliegers rasanter Desperadoroman „Man stirbt nicht lautlos in Tokyo“. Im Sommer kam Mohrs unheimliche Verfolgung eines Priesters in „Der Tote im Glockenstuhl“. Und jetzt beunruhigt Kotte seine Fans unter dem Titel „Schüsse im finsteren Winkel“ mit ungeklärten sächsischen Kriminalfällen. Die 3 Stars der Kriminalliteratur lesen inmitten von mittelalterlichen Folterwerkzeugen!

Veranstalter: Freie Literaturgesellschaft Leipzig e.V.



13.08.2013  (tt)

BUCH PREMIERE

Herzlich willkommen zur PREMIERE des neuen Buchs von Steffen Mohr

 

 

 

   "Der Tote im Glockenstuhl"

 

am Donnerstag, den 5. September 13, 19.30 Uhr

in der Buchhandlung an der Thomaskirche Leipzig.

Lesen Sie hierzu eine Rezension von Hartwig Hochstein der Leipziger Volkszeitung

(PDF 234 kB Quelle: LVZ).

 

 Außer dem Autor dabei: die Gitarre Patricia Highsound und Vertreter des St.Benno-Verlags Leipzig.


15.05.2013  (admin)

Ein Buch wie ein Film

Man stirbt nicht lautlos in TokioRettet Jan Flieger das verdorbene Genre Krimi?

• Krimis gibt’s wie Sand am Meer. Im deutschen Buchmarkt: Jede frustrierte Emanze glaubt, zumindest einen Krimi schreiben zu können‚ und meuchelt darin den hauseigenen Macho. Im heimatlichen Film langweilen die stereotypen Formate Polizeiruf und Tatort.

Aus dem Land, in dem man Kleinkindern schussfähige Gewehre zum Geburtstag schenkt, überschwemmen uns fließbandproduzierte Rächerarien, in denen die zerstörten Nobelkarossen noch die eindruckvollsten Gesichter tragen. Hongkong tut, was die USA vortuten, bloß akrobatischer.

Zwei Wallander erübrigen das Ansehen des dritten bis fünften. Von Zeit zu Zeit blitzt Geist in britischen oder französischen Produkten auf. O, Krimi, wer dich liebt, möchte oft mit den abgewandelten Worten König Richards ausrufen: „Ein Königreich für …eine geistvolle Idee!“

Diese Idee zeugt jetzt der Leipziger Jan Flieger in seinem neuen Thriller „Man stirbt nicht lautlos in Tokyo“. Es ist ein Buch, das liest sich wie ein Film. Es ist die seit dem Gilgameschepos vertraute Geschichte
von einem, der auszieht, die Welt zu verbessern, indem er die Bösen mit rächender Faust erledigt: Verzweifelter Vater, nahkampftüchtig, rächt seine von durchs Gesetz geschützten Gesetzlosen ermordete Tochter. Es ist ein Fliegermotiv, das sich in dessen Büchern schon lange durchzieht, diesmal nicht vor ostdeutscher oder norwegischer Kulisse, sondern einem gut recherchierten Tokyo, das beim Lesen Lust macht, eine Reise dorthin anzutreten.

Der Unterschied zum Dilettantenmüll, der sich zur Zeit in Büchern und den sogenannten „Formaten“ des Fernsehens breitmacht, besteht vor allem in Fliegers plastischer Sprache, der Klarheit der Struktur und der fürs Unterhaltungsgenre beachtlichen Prise an Lebensweisheit, die den Massenerzeugnissen fehlt. Denn erst, wenn einer Sprache hat, sollte er sich drucken lassen. In diesem Sinne rettet der Altmeister den Krimi vielleicht vor dessen Untergang.

Steffen Mohr

„Man stirbt nicht
lautlos in Tokyo“
,
fhl Verlag, 195 Seiten,
12 Euro

Während des Wave-Gotic-Festivals liest Jan Flieger am Freitag, dem 17. Mai, 17 Uhr in der Buchhandlung Hugendubel, Petersstraße.
Eintritt frei!


19.04.2013  (tt)

22. Sächsischer Literaturfrühling

UNVERGESSEN

22. Sächsischer Literaturfrühling vom 16.5. - 20.6. 2013

Der 17. Juni 1953 im Spiegel neuer sächsischer Literatur

 

Aus dem Grau der Fünfzigerjahre zur Farbenwelt von heute – so stellt sich der traditionelle Sächsische Literaturfrühling im Jahr 2013 dar. Wir Autorinnen und Autoren erinnern an eine gemeinsame Herkunft Ostdeutschland und bewerten den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 als unvergessliches Datum, das unseren Werdegang prägte, unabhängig davon, ob wir damals Kinder, Jugendliche oder noch gar nicht geboren waren. Die vorgetragenen Geschichten,Verse,Melodien und Bilder atmen den Hauch bewusst begriffener Vergangenheit und kritisch wahrgenommener Gegenwart, also des Literaten als homo politicus.Geschehen soll das aber, im Gegensatz zu Rednerpultergüssen, in Unterhaltung mit dem Leser und verpflichtet dem Schönheitsanspruch der Literatur.

 

Bögen möchten wir schlagen – vom Damals zum Jetzt.

Steffen Mohr, Vorsitzender der Freien Literaturgesellschaft

 

Flyer im SW-Format (PDF 44kB)

Flyer im  Farb-Format (PDF 3,8MB)

 

 


Veranstalter: Freie Literaturgesellschaft Leipzig, e.V., in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Landesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR, vielen Leipziger Kulturträgern ( Arbeitskreis für vergleichende Mythologie, Buchhand- lung Hugendubel, Bund Bildender Künstler, Frauenkultur, e.V., Galerie Stadt-villa, Klinikum St.Georg, Stadtbibliothek, Uniklinikum, Versöhnungsgemeinde ), den Stadtbibliotheken Annaberg,Chemnitz, Riesa und Rodewisch, dem Hotel Katharinenhof Werdau, der filmOASE Markkleeberg, der Volkshochschule Leipziger Land und der sachsenweiten Autorengruppe Mord-Ost.

 

 



01.10.2013  (tt)  [0 Kommentare]

21. Sächsischer Literaturfrühling

Das Programm mit Fotos der Autoren finden sie auf saechsischer-literaturfruehling.de

Freitag, 16.03. – 20 Uhr

Café »El Dry«, Prinz-Eugen-Str. 5, 04277 Leipzig

Literarisch-musikalische Buchmesse-Premiere

Mit fast allen Autoren, u.a. Roswitha Geppert, Henner Kotte, Grit Kurth, Steffen Mohr, Domenico Müllensiefen, Jutta Pillat und Thomas Renker.

Mittwoch, 18.04. – 19 Uhr

Antiquariatsbuchhandlung Zwickau, Hauptstr. 22, 08056 Zwickau

Rückkehr nach langer Zeit

Dreideutige Stories mit Volker Ebersbach, Roland Erb und Manfred Jendryschik

Donnerstag, 19.04. – 20 Uhr

Lehmanns Buchhandlung, Grimmaische Str. 10, 04109 Leipzig

Krimi kreuzt Lyrik

Henner Kotte moderiert Literaturperlen von Jan Flieger, Andreas Reimann und Bertram Reinecke

Freitag, 20.04. – 19 Uhr

Schloss Güldengossa, Schulstr. 11, 04463 Güldengossa

Mord-Ost

Eröffnung der ostdeutschen Krimitage mit Claudia Puhlfürst, Wolfgang Schüler u.v.a.

Sonnabend, 21.04. – 19 Uhr

filmOASE, Breitscheidstr. 3, 04416 Markkleeberg

Das Eisbärfell

Hintersinnige Kurzprosa und Musik mit Rosemarie Fret, Dieter Mucke, Anne und Max Mertelsmann und dem verbotenen DEFA-Film »Das Kaninchen bin ich«

Dienstag, 24.04. – 19 Uhr

Buchhandlung Ludwig.Hauptbahnhof, 04107 Leipzig

Götter in Windeln und Geisterfahrer

Literarisch-musikalische Satiren mit Heinz-Martin Benecke und Reiner Tetzner

Donnerstag, 26.04. – 20 Uhr

Listhaus-Galerie, Rosa-Luxemburg-Str. 23-25, 04103 Leipzig

Eigensinnige Maler und grenzenlose Reisen

Literarisch-musikalische Zeitsprünge mit Wolf-Rüdiger Arnold, Günter Gentsch und Steffen Mohr

Freitag, 04.05. – 20 Uhr

Buchhandlung »Hugendubel«, Petersstr. 12-14, 04109 Leipzig

Auf den Schwingen der Hölle

Premiere des neuen Kriminalromans von und mit Jan Flieger

Sonnabend, 12.05. – 16 Uhr

Buchhandlung »Hugendubel«, Petersstr. 12-14, 04109 Leipzig

Hitlers Hut und andere Merkwürdigkeiten

Tiefgehender Leichtsinn mit Roswitha Geppert, Jörn Friedrich Schinkel und U.S. Levin

Sonnabend, 12.05. – 19 Uhr

Hotel »Katharinenhof«, Katharinenstr. 18, 08416 Werdau

Die lange Nacht der kurzen Krimis

Abschluss der ostdeutschen Krimitage, u.a. mit Claudia Puhlfürst, Ralf Alexander Fichtner und Uwe Schimunek

Sonntag, 20.05. – 10 Uhr

Museum »Kalkwerk Lengefeld«, Kalkwerk 4a, 09514 Lengefeld

Karl May im Erzgebirge

Christian Heermann präsentiert Ergötzliches zu Karl May


Montag, 04.06. – 18 Uhr

Vogtlandbibliothek, Neundorfer Str. 8, 08523 Plauen

Zu niemandem ein Wort

Heiter-Besinnliches aus der »Mars«-Anthologie mit Roswitha Geppert, Roland Erb und U.S. Levin


01.10.2013  (tt)  [0 Kommentare]

20. Sächsischer Literaturfrühling

„Der entfesselte Pegasus - Literatur trotz(t) Markt“ vom 4. Mai - 1. Juni 2011

Mi. 4. Mai 19.00 Uhr
Kulturscheune Börtewitz,
04703 Börtewitz (bei Leisnig), Neue Straße 1d
FRÜHLINGSVORSPIEL innerhalb der Blütenwochen im Obstland

Liebe im Kirschbaum. Ein Podelwitzer Wiegenlied und andere Lenzgeschichten von und mit dem Liedermacher Heinz-Martin Benecke. „HM“, der fürs Kabarettspielen im DDR-Knast saß - eine gut geschüttelte Mischung von Georg Kreisler und Reinhard Mey.

Do. 5. Mai 19.30Uhr
Zeitgeschichtliches Forum, Seminarraum 1 (+2),
04109 Leipzig, Grimmaische Str. 6
ERÖFFNUNG des 20. Sächsischen Literaturfrühlings

Erich Loest, (li.) Grandseigneur der (ost)deutschen Literatur, liest aus dem druckfrischen Tagebuch „Man ist ja keine 80 mehr“.
Roland Erb (re.) , Mitbegründer der Freien Literaturgesellschaft, der in seinen Texten „eher auf Verlässliches zurück greift“, trägt Stadtgedichte vor.
Steffen Mohr, ebenfalls Vereinsgründer, moderiert und Heinz-Martin Benecke singt am Piano.

Fr. 6. Mai 19.30 Uhr
Buchhandlung an der Thomaskirche,
04109 Leipzig, Burgstraße 1
Kreuz- und Quergedanken

Der Münchner Dramatiker und Jesuit Walter Rupp – ein wichtiger Geburtshelfer der Freien Literaturgesellschaft – liest Satiren zu Gott und Welt, die ganz in der Tradition von Georg Christoph Lichtenberg stehen.

Sa. 7. Mai 19.00 Uhr
Gärtnerhaus an der Burg Mylau, 08499 Mylau
Dunkel ist der Weg der Rache

Innerhalb der Vogtländischen Krimitage liest Jan Flieger aus seinen in zahlreiche Sprachen übertragenen Kriminalstorys.


Sa. 7. Mai ab 20.00 Uhr
Völkerschlachtdenkmal, 04299 Leipzig, Straße des 18. Oktober 100,
während der Nacht der Museen
Lyrik und Sax

20.00 Uhr Roland Erb (li.) mit Versen vom Hiersein und Reisen
21.00 Uhr Andreas Reimann (Mi.) mit dem neuen Gedichtband „Gräber und drüber“
22.00 Uhr Bertram Reinecke (re.) Meditationen über Tod und Form
Das Saxophon spielt Michael Breitenbach.

Mo. 9. Mai 19.30 Uhr
Buchhandlung an der Thomaskirche, 04109 Leipzig, Burgstraße 1
Die Entführung des Rebellen.
Ereignisse aus dem Leben von Martin Luther.

Gottfried Hänisch, der Sammler zahlloser literarischer Stimmen von großen und kleinen Leuten im deutschen Aufbruch, liest die neu erschienene Junker-Jörg-Geschichte.

Di. 10. Mai 14.30 Uhr
Gutenbergschule (Buchhändler-Lehranstalt),
04103 Leipzig, Gutenbergplatz 8
Beinahe Heldinnen. Frauennovellen.

Anrührende Schicksale von hier und heute – Jutta Pillats verhaltene Erzählweise bringt sie auf den Punkt.

Di. 10. Mai 19.00 Uhr
Buchhandlung Ludwig. Hauptbahnhof Leipzig

In seiner BUCHPREMIERE „Vorspiele Nachspiele“ berichtet der filigrane Prosaautor Manfred Jendryschik von deutschen Herbsten, während die pointierten Miniaturen „Mit bloßen Augen“ von Rosemarie Fret aus der Seele einer leidenschaftlichen Fotografikerin geschrieben sind.
Delikatessen des gestochenen Wortes!

Mi. 11. Mai 10.00 Uhr
Kirchliche Erwerbsloseninitiative, 04109 Leipzig, Ritterstraße 5
Wenn einer eine Reise tut ...

Wie gewohnt kommt der beliebte Reiseschriftsteller Walter Stallinger (Foto) witzig und mit verblüffenden Einsichten über das Zuhausesein daher. Steffen Mohr klampft dazu satirische Fahrtenlieder.

Mi. 11. Mai 19.30 Uhr
Listhaus-Galerie, 04103 Leipzig, Rosa-Luxemburg-Str. 23-25
Ente à l’Orange. Comics und Texte.

Stadtreportagen in Comicform? Gibts das überhaupt? Der Zeichner Max Baitinger und der Texter Marcel Raabe werden es beweisen. Danach eröffnet Galerist Ulli Strube die Ausstellung der besten Teilnehmer des 12. Offenen Kunstpreises.

Mi. 11. Mai 20.00 Uhr
Buchhandlung LeseZeichen, 01099 Dresden, Prießnitzstraße 58
Lied aus reinem Nichts. Deutschsprachige Lyrik des 21. Jahrhunderts

Sie wollen sich „tief über die lyrischen Grasbüschel beugen“, nämlich Michael Braun, Mitherausgeber der Sammlung neuester Lyrik, und der Poet und Aktivist des Literaturforums Dresden, e.V., Patrick Beck. „Gute Dichtung“, meinen sie, „beginnt mit dem Totalverlust aller Gewissheiten.“

Do. 12. Mai 18.30 Uhr
Kriminalmuseum des Mittelalters, 04109 Leipzig, Nikolaistr. 59
Kopfzerbrechen und blutige Häppchen

Im jüngst eröffneten Gruselkabinett der Frau Ježková lässt Krimiurgestein Steffen Mohr die zum Ermitteln Verdammten die Mörder in seiner Geschichte erraten. Vorführung echter Folterwerkzeuge und kleine Henkersmahlzeiten inklusive.

Do. 12. Mai 20.00 Uhr
Restaurant Fleckis, 04105 Leipzig, Tschaikowskistr. 11
Doppelt hält schlechter.

U.S. Levin alias Uwe Bauer durchbohrt mit gestochenen Sätzen den Alltag und düngt unseren kuriosen Globus mit scharfem Humor. Das ist die neunte Buchprobe des umwerfend skurrilen Autors.

Fr. 13. Mai 10.00 Uhr
Theater der Jungen Welt, Kleine Bühne,
04177 Leipzig, Lindenauer Markt
Tödlicher Vollmond. Ein Gruselbuch zum Verlieben.

Jan Flieger entführt mit seinem international bekannten Kinderbuch in fantastische Welten.

Fr. 13. Mai 20.00 Uhr
Leipziger Literaturverlag,
04229 Leipzig, Brockhausstr. 56
„Beide Sommer“ von Utz Rachowski (li.) und
„Nichtstun als Handlungsmaxime“
von Victor Kalinke (re.)

Gleich zwei BUCHPREMIEREN an einem Abend! Dazu spielt der Gitarrist Matthias Huth sanften Blues.

So. 15. Mai 11.00 Uhr
Lindenauer Kirchencafé, 04229 Leipzig, Karl-Heine-Str. 110
Märzenbecher und ich

In dieser Erzählung zeigt Roswitha Geppert, Auflagenmillionärin mit dem anrührenden Roman über ein behindertes Kind („Die Last, die du nicht trägst“), ihre heitere Seite.

So. 15. Mai 15.00 Uhr
Fasanenschlösschen beim Schloss Moritzburg, 01468 Moritzburg
Karl May in Moritzburg

Christian Heermann, der fundamentale Kenner des Werks von Karl May (nachgewiesen meistgelesener deutscher Schriftsteller!) bringt ein neues Essay über den sächsischen Literaturgiganten zur Premiere.

Di. 17. Mai 18.00 Uhr
Kulturzentrum naTo,
04275 Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 48
Den Mond unterm Arm

Unter den märchenhaften Chiffren verbergen die sonoren Gedichte von Johanna Schwedes einen schroffen Blick auf die Wirklichkeit. In Bertram Reineckes schrägen Montagen mischen sich die Stimmen der Vergangenheit und stellen hartnäckig die Frage nach der Authentizität.

Di. 17. Mai 19.30 Uhr
Galerie Süd, 04275 Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 84
Das Geheimnis der Quelle

Bald rätselhaft mythisch gewandet, bald parabelhaft zugespitzt pendeln die Geschichten von Günter Gentsch (Foto) zwischen Antike und dem Jetzt. Erzählt wird über Menschen in extremen Grenzsituationen. Moderation: Reiner Tetzner.

Mi. 18. Mai 20.00 Uhr
Museum in der „Runden Ecke“, 04109 Leipzig, Dittrichtring 24
Die Chance, etwas zu ändern

Drei sächsische Autoren lesen spannende Erinnerungstexte über ihren Kampf für ein demokratisches Land. Siegmar Faust (Berlin/Foto) schildert die „Klapsmühle Waldheim“. Thomas Renker (Leipzig) berichtet aus der Zeit, „Als die Schatten länger wurden“, und Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler (Dresden) meint im essayistischen Ton: „Wir wollten keine andere DDR“. Dazu reißt Steffen Mohr die Drahtharfe.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Do. 19. Mai 19.00 Uhr
Antiquariatsbuchhandlung Zwickau, 08056 Zwickau, Hauptstr. 22
Mordsbücher. Die Stars der 6. Ostdeutschen Krimitage laden ein.

Mit Claudia Puhlfürst (Zwickau) an der Spitze lesen Franziska Steinhauer (Cottbus), Uwe Schimunek (Leipzig) und der als Rechtsanwalt und Pitavalautor unschlagbare Wolfgang Schüler (Hoppegarten/Foto) pointierte Mordgeschichten.

Do. 19. Mai 20.00 Uhr (19.00 Uhr Einlass)
SPIZZ – Leipziger Jazz & Music-Club, 04109 Leipzig, Markt 9
Leipzig thrillt! Kriminacht mit Henner Kotte und Dagmar Wegner.

„Schritte über den Abgrund und darüber hinaus“ heißt der neue Buchtitel von Leipzigs Krimiautor Nr. 1 Henner Kotte. Am Keyboard singt die szenebekannte Dagmar Wegner polizeilich ungeschützte Weisen.

Eintritt nur 3 Euro!

Fr. 20 Mai 20.00 Uhr
Tonelli’s, 04107 Leipzig, Riemannstr. 50
Das darf doch nicht wahr sein!

Kuriositäten des Alltags und der Weltgeschichte nimmt der Satiriker U. S. Levin aufs Korn. Dazu spielt M.C. Malditz (Foto) verwegene Klänge.

Mo. 23. Mai 10.00 Uhr
Stadtbibliothek Kohren-Sahlis,
04655 Kohren-Sahlis, Baumgartenstr. 19
Fantasie ist ein Schulfach!

Der mit seinen fantastischen Jugendbüchern von Tokio bis Ottawa gedruckte Jan Flieger verführt lesehungrige Schüler zum kreativen Spinnen.

Mo. 23. Mai 19.00 Uhr
Restaurant U Fleku, 04275 Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 72
Lauter böhmische Dörfer

Im original böhmischen Ambiente stellt der bekannte Gerichtsreporter und feinsinnige Erzähler Jörn Friedrich Schinkel sein in Tschechiens wunderbarer Landschaft spielendes Romanmanuskript vor.

Di. 24. Mai 19.30 Uhr
Uniklinikum Leipzig, Ambulanz Urologie,
Turm A, 1. Etage, Liebigstr. 20
Dass Du mir bleibst

In Thomas Renkers (Foto) Gedichtsband findet sich die Sehnsucht nach Bleibendem, nach Liebe, Nähe, Vertrauen und neuem Beginn. Musikalische Begleitung M.C. Malditz.

Di. 24. Mai 19.30 Uhr
Leipziger Stadtbibliothek (Interim), Treppenhaus E,
04109 Leipzig, Neumarkt 9
Der Sänger im Schnee

Als satirischer Zeitgenosse erhielt der in Halle lebende Sachse Dieter Mucke verschiedene internationale Preise. In einer BUCHPREMIERE stellt der als „Retter der Bücher“ bekannte Autor neue Satiren im unverwechselbar bissigen Ton vor.

Mi. 25. Mai 17.00 Uhr
Leipziger Oase - Tagungsstätte für Wohnungslose,
Nürnberger Str. 31
Besuch aus Berlin

Einfühlsamkeit und Prägnanz zeichnen die Geschichten von Wolf-Rüdiger Arnold aus, die als eigene Bücher oder in zahlreichen Anthologien erschienen. Immer ergreifen sie Partei für die sozial Benachteiligten.

Mi. 25. Mai 19.30 Uhr
Vogtländische Buchhandlung, 09468 Reichenbach, Zenkergasse 2
Westwärts, so weit es geht. Eine Landsuche

Elf Jahre suchte die renommierte Berliner Schriftstellerin Susanne Schädlich ihre Heimat und Zukunft im Westen. Doch in den USA holte sie das deutsche Schicksal wieder ein und zwang sie zur Rückkehr. Ein Roman voller Brisanz – vorgestellt in der traditionellen Buchhandlungsreihe „Der literarische Mittwoch“.
Eintritt 4 und 3 Euro.

Mi. 25. Mai 20.00 Uhr
Bachstübl, 04109 Leipzig, Thomaskirchhof 12
Als die Götter in den Windeln lagen

Reiner Tetzner (Foto) , bekannt durch die leserfreundliche Neuerzählung germanischer Göttersagen, wirft einen augenzwinkernden Blick auf die Kindheit der himmlischen Helden der Antike. Moderation: Günter Gentsch.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Arbeitskreis Mythologie.

Mi. 25. Mai 20.00 Uhr
Kneipe Oosteinde, 01099 Dresden, Prießnitzstr. 18
Flashback Ost

„Der Roman ist witzig und kräftig – ein großer Überblick über die Jahre, die uns so heftig beschäftigen“, schreibt Christoph Hein über das Debüt des Dresdner Psychologen Francis Mohr. Kurz vor dem Erscheinen gibt es eine Vorpremiere. Menschen und geklaute Autos bewegen sich auf der Achse Leipzig-Dresden-Opole-Lwiw. Ein Sachsenbuch mit internationalem Flair. Messias Makarov spielt dazu Gitarre.

Do. 26. Mai 18.00 Uhr
Buchhandlung Hugendubel, 04109 Leipzig, Peterstr. 12-14
Verse und andere Verbrechen

Clemens Meyer nennt Andreas Reimann „einen unserer besten Dichter“, und -ky lobt an Steffen Mohr, dass er dem Krimi „zu literarischem Ansehen“ verholfen hat. In einer ungewöhnlichen Paarung erlebt man die beiden Kultautoren ihres Genres. Während Reimann Lyrik aus seinem Band „Bewohnbare Stadt“ liest, trägt Mohr erstmals die Mordsstory „Ziehvater“ über Leipzigs Jugend-Drogenszene vor.

Fr. 27. Mai 18.00 Uhr
Kulturzentrum naTo,
04275 Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 48
Verbrecher und Symbionten. Crime und Fantasy.

Präzise und spannend erzählt Uwe Stöß (li.) auch in seinem dritten, jüngst erschienenen Band „Weltkriege und Geschlechtskrankheiten“. Dem ehemaligen Straftäter und Gewinner eines internationalen Literaturwettbewerbs scheint der stille, aber in leidenschaftlich-hartem Stil schreibende Thomas Jez (re.) verwandt. Im Fantasyton berichtet er von zerstörten Individuen.

Fr. 27. Mai 20.00 Uhr
Szenekneipe Rumpelkammer, 04317 Leipzig, Täubchenweg 77
Devon – Die Erdenmacher

In einer VORPREMIERE stellt Georg Klinkhammer, lange Jahre Pilot und durch und durch Computer-Freak, seinen Debütroman vor. Diese Art Sciencefiction erscheint beängstigend heutig.

Sa. 28. Mai 11.00 Uhr
Theater der Jungen Welt, 04177 Leipzig, Lindenauer Markt
Peter und der Wolf

Leipzigs bekanntester Puppenspieler Willy Reach und das Orchester der Musikalischen Komödie bieten Kindern das weltberühmte musikalische Märchen von Thomas Hänsel und Herbert Schnaible nach Sergej Prokofjev. „Reach ackert und wirbelt, gibt für sein Publikum alles.“ (LVZ)

Eintritt auf Theaterkarte.

Sa. 28. Mai 15.00 Uhr
Förderschacht Dölitz,
04279 Leipzig, Friderikenstr. 60
Die blaue Blume

Aus der Tiefe der Erde, aus der Tiefe der Seele berichten die Autoren Volker Ebersbach (li.) und Karsten Helbing (re.). Ebersbach, der sicher wichtigste Begründer der Freien Literaturgesellschaft, trägt die Novelle „Novalis im Liebeslabyrinth“ vor – geradezu ein Spiegelbild zu Büchners „Lenz“, nur eben unterhalb des Gebirgs angesiedelt. Helbing, wie Ebersbach ein Freund antiker Bildung, schöpft seine Gedichte aus ferner Kindheit und Jugend in einer sächsischen Bergmannsfamilie.

So. 29. Mai 19.00 Uhr
Videothek Filmoase, 04416 Markkleeberg, Breitscheidstr. 3
Wir sind das Gelbe vom Ei

Domenico Müllensiefen, mit 23 Jahren jüngstes Talent im Autorenverein, trägt spritzige Texte aus seinem WG-Roman vor, die an Bukowski oder Kerouac erinnern. Danach läuft die Filmkomödie „Kleine Morde unter Freunden“ mit Ewan McGregor.

Mo. 30. Mai 20.00 Uhr
Kath. Pfarramt Reudnitz, 04317 Leipzig, Witzgallstr. 20
Rose Dorn und Mutter Magdalena

Wie eine vom Schicksal gebeutelte Frau tapfer ihr Los trägt, erzählt Roswitha Geppert in ihrem neuen Romanmanuskript. Ähnlich, wie in ihrem Erfolgsbuch über ein behindertes Kind („Die Last, die du nicht trägst“) genießt man den realistischen, aber zutiefst optimistischen Stil der Autorin.

Di. 31. Mai 19.00 Uhr
Rechtsanwaltskanzlei Soult, Dahmen und Tutte,
04109 Leipzig, Ritterstr. 30
Sie dürfen Genosse Major zu mir sagen

Eindrucksstark trägt Thomas Renker, von 1984 bis 1986 Häftling der Stasi im Zuchthaus Cottbus, seine Erlebnisse als junger Kämpfer gegen das DDR-Unrecht vor. Der international bekannte Musiker Dr. Slide spielt dazu Blues.

Di. 31. Mai 19.00 Uhr
Stadtbibliothek Bautzen, 02625 Bautzen, Schloßstr. 10/12
Ich lebe mit dem Winde

Zu den besinnlichen Gedichten von Jutta Pillat schafft Volker Lauckner mit seinen Klanghölzern eine unvergesslich harmonische Atmosphäre.


Mi. 1. Juni 10.00 Uhr
Bibliothek Georg Maurer, 04229 Leipzig, Zschochersche Str. 14
Dedektiv Frodi

Henner Kotte lässt in seinem druckfrischen Krimi für Grundschulkinder die jungen Detektive miträtseln. In geheimnisvollen Wandbildern versteckt sich der Täter!

Mi. 1. Juni 14.30 Uhr
Integrative Kindertagesstätte Biedermann,
04277 Leipzig, Biedermannstr. 23
Zoo – Shop

In diesem literarisch-musikalischen Mitmachprogramm spielen Liedermacher und Logopäde Dieter Kalka und der vietnamesische Schüler Doanh Nguyen mit den ganz Kleinen und ihren Eltern.

Mi. 1. Juni 15.00 Uhr
Freie Schule Leipzig, 04209 Leipzig, Alte Salzstr. 67
OFFENES ABSCHLUSSFEST DES LITERATURFRÜHLINGS FÜR ALLE LEIPZIGER PLATTENBAUKINDER – mit Detektiv Frodi

Die Freie Schule lädt ihre eigenen und die Grundschüler aus anderen Grünauer Schulen zum Kinderfest mit Henner Kotte, dem frisch gebackenen Vater von „Detektiv Frodi“ ein.

Mi. 1. Juni 20.00 Uhr
Kulturzentrum naTo, 04275 Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 48

Nachtasyl. Josef Haslinger mit dem neuen Film und im Gespräch

Josef Haslinger, teils als Direktor des Deutschen Literaturinstituts in Leipzig, teils in seiner österreichischen Heimat zu Hause, belichtet in dem beim ZDF produzierten Film „Nachtasyl“ das politisch brisante Leben tschechischer Herbstrevolutionäre. Kohout und Havel sind life vor der Kamera und jede Menge fröhlicher, aber bedrohter Musikanten, dazu Blues vom Feinsten. Asyl fanden alle damals und jetzt in Wien.



01.10.2013  (tt)  [0 Kommentare]

19. Sächsischer Literaturfrühling

„Im Glück – 65 Jahre Frieden in Mitteleuropa“ vom 28.5.-21.6.2010

Do 27. Mai, 19.00 Uhr
Kulturwirtschaft „Waldfrieden“, Bornaische Straße 56
Thomas Renker liest „Dass Du mir bleibst“
Musik: Lutz Heinrich (Eisenheinrich).

Gemeinsam mit Heike May bringt der Autor seine einfühlsamen Verse auf die Bühne. Anschließend geben Heike May und Lutz Heinrich ein Konzert.

Fr 28. Mai, 20.00 Uhr
Deutsches Literaturinstitut, Wächterstraße 34
Eröffnung des 19. Sächsischen Literaturfrühlings „Im Glück – 65 Jahre Frieden in Mitteleuropa“
Es lesen Jürgen Buchmann zur „Grammatik der Sprachen von Babel“ und Uwe Stöß „Zwei Etagen unter der Hölle“ .
Musik: Ensemble phase drei.
Moderation: Henner Kotte, Bertram Reinecke

Uwe Stöß, durch die Erfahrung eigenen Scheiterns zum Schriftsteller geworden – er saß im Knast und war obdachlos – wählt Ausgegrenzte der Gesellschaft zu Helden seiner pointierten Erzählungen. Jürgen Buchmann, als Wissenschaftler Spezialist für ausgestorbene Sprachen, ist von anderem Temperament. In seinen Miniaturen untersucht er das Glücken und Scheitern von Kommunikation.

Sa 29. Mai, 20.00 Uhr
Galerie KUB, Kantstraße 18
Urs Engelers „Zwischen den Zeilen“
Mit Daniela Seel, Andrea Heuser, Michael Fiedler, Bertram Reinecke, Konstantin Ames, Kerstin Preiwuß
Moderation: Norbert Lange
Musik: Diana Moehrke, Aiko Herrmann
Eintritt: 4/2 Euro.

Die Jahresschrift des Schweizer Kultverlegers Urs Engeler hat sich zu dem Spezialorgan für Lyrik und ihre Poetologie entwickelt. „Die nach wie vor beste deutschsprachige Lyrik-Zeitschrift“ lobt Michael Braun im Saarländischen Rundfunk anlässlich des aktuellen Hefts. Wir führen alle Autoren dieser Nummer in Leipzig zusammen. Gemeinsam Lyrik lesen und über Poesie nachdenken werden so unter anderem die Verlegerin Daniela Seel, mit ihrem Verlag „KOOKbooks“ selber eine der ersten Adressen für zeitgenössische Lyrik, der aktuelle open-mike-Preisträger Konstantin Ames und die Münchner Schriftstellerin Andrea Heuser. Diana Moehrke und Aiko Herrmann bearbeiten einzelne Texte musikalisch.

Do 3. Juni 20.00 Uhr
Mzin, Paul Gruner Straße 64
Hausdurchsuchung
Es lesen Stefan Petermann, Isabell Lehn und Kilian Bode

Die Hausdurchsuchung durchstöbert in regelmäßigen Abständen das Deutsche Literaturinstitut nach neuen Texten. Und siehe da, von Elfenbeinturm, Institutsstil und Weltfremdheit kann keine Rede sein. Vielmehr eigenständige Stimmen!

Fr 4. Juni 18.00 Uhr
Buchhandlung Hugendubel, Petersstraße 12
Lesung: Ines Thorn
Moderation: Henner Kotte

„Geschichten von Frauen, die Grenzen überschreiten, Zwänge abschütteln, neues Denken wagen, ihren Platz finden, Verantwortung tragen, Liebe suchen.“ Seit ihrem ersten Buch steht die Leipzigerin Ines Thorn auf den Bestsellerlisten. Ihre Geschichten sind genau recherchiert und spannend und sie präsentieren auch unsere Stadthistorie. Die Schriftstellerin im Gespräch mit Henner Kotte, der sie nicht nur übers neue Buch befragen wird.

Fr 4. Juni, 20.00 Uhr
Galerie VorOrtOst, Rosa-Luxemburg-Straße 19
Ausstellungseröffnung der 77. Ausstellung mit Teilnehmern des Ideenwettbewerbs „43-75-77“, Einführung von Elmar Schenkel, Rosemarie Fret liest Fragmente aus „Mit bloßen Augen“, Musik: Frank Hilpert.

Wegmarken einer verschlungenen Biografie stellt die Autorin in bildkräftigen Miniaturen dar. Frank Hilpert, ausgebildet in klassischer Komposition, bindet cut-up Methoden des Hiphop in seine sprachbetonten elektronischen Stücke ein.

Sa 5. Juni, 13.00 Uhr
Treffpunkt Leipzig Information, Richard-Wagner-Straße 1
Stadtführung: Leipzig in den Schlachten
Eintritt 8 Euro

Leipzig hat mehr als eine Schlacht erlebt. Am frühen Morgen des 4. Dezember 1943 zerstörten alliierte Bomben ein Drittel der Stadt. Schmalkaldischer Krieg, Dreißigjähriger Krieg, Siebenjähriger Krieg – die Stadt wurde belagert, kampflos übergeben oder verteidigt. Und in den Zeiten des Sozialismus gab es nicht nur ideologisch unversöhnliche Fronten. Auch die täglichen Schlachten in Industrieproduktion und Kaufhalle wollten geschlagen werden. Eine Spurensuche.

Sa 5. Juni 20.00 Uhr
Galerie VorOrtOst, Rosa-Luxemburg-Straße 19
„Ausgabe 1 präsentiert ...“
Lesung, Comiclesung, Film, Konzert

Die »Ausgabe 1, Zeitschrift für Weltverdopplungsstrategien« ist ein in Leipzig erscheinendes Kultur- und Gesellschaftsmagazin zu Politik, Wissenschaft und Kunst. Gezeigt wird unter anderem der Film über das Bernsteinzimmer »Das Loch« (30min, Dtl. 2009) von Stefanie Schroeder und Yvonne Anders. Es musiziert das Panzerquartett.

So 6. Juni 20.00 Uhr
STUK, Nürnberger Straße 42
Offene Lesebühne für jedermann

Wer will, kann ans Mikro treten und aus seinen Lieblingsbüchern lesen. Ob eigne Texte oder die vom Nobelpreisträger, ob Gedicht, ob Trash oder Roman, ob Lautmalerei oder Drama mit verteilten Rollen - zehn Minuten gehört die Bühne jedem, der sich traut.

Kohren-Sahlis Mo. 7. Juni 18.00 Uhr
Stadtbibliothek, Baumgartenstraße 19
„Karl May, Bestsellerautor und Sexberater“
Christian Heermann

Christian Heermann beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Werk Karl Mays und hat seine Expertise in zahlreichen Publikationen zu diesem Thema ausgewiesen. Er wirft einen ungewöhnlichen Blick auf die Biografie des Abenteurers.

Mo 7. Juni 20.00 Uhr
Moritzbastei, Universitätsstraße 9
Der durstige Pegasus, Diskussion „Verlagsstadt Leipzig“
mit Taunusverlag, Voland & Quist, Poetenladen. Moderation: Henner Kotte

1939 beherbergte die Stadt über 900 Verlage. Wie steht es heute um den Verlagsstandort Leipzig? Eine Diskussion mit Dr. Werner Förster, Taurus Verlag, Sebastian Wolter, Voland & Quist und Andreas Heidtmann, Poetenladen.

Di 8. Juni 19.00 Uhr
Buchhandlung LUDWIG. Hauptbahnhof
Steffen Mohr „Rätselhafte Kriminalfälle - glücklich gelöst“

Der Autor liest aus dem druckfrischen Buch „Im Auftrag des Herrn“ und singt dazu feurige Mo(h)ritaten zur sechssaitigen Handwaffe.

Di 8. Juni 19.30 Uhr
Kirchencafé, Karl-Heine-Straße 110
Wolf -Rüdiger Arnold liest aus dem „Marienkalender“

In den persönlichen Erlebnissen des Autors wird das Leipzig der Nachkriegszeit wieder lebendig. Hier durchlebte er als Schüler die Jahre der Not und des mühsamen Neuanfangs.

Chemnitz, Di 8. Juni, 19.00 Uhr
Stadtbibliothek im Tietz, Moritzstraße 20
„Die Verlockung des Spiegels“
Neue Erzählungen von und mit Günter Gentsch
Moderation: Dr. Reiner Tetzner.

Skurrile, bisweilen drastische Stories mal vom Bau eines antiken Weltwunders, mal von mysteriösen Beschwörungen des legendären Propheten Nostradamus im schwarzen Kabinett der Katharina de Medici, mal aus der Werkstatt eines surrealistischen Künstlers oder aus dem Reich der zur Ahnherrin des japanischen Kaiserhauses erhobenen Sonnengöttin. Die Texte offenbaren immer wieder Wandlungsfähigkeit und Allmacht des Spiegels.

Mi 9. Juni, 19.00 Uhr
Museum in der „Runden Ecke“, Dittrichring 24
Thomas Renker liest „Sie dürfen Genosse Major zu mir sagen“
Musik: M. C. Malditz

In Text und Gespräch stellt der Autor seinen Weg vom Interhotel-Spitzenkoch zum Dissidenten dar und beschreibt seine Erfahrung mit Verfolgung und Haft in der DDR, wo er durch seine Ehrlichkeit und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn folgerichtig in Konflikte geriet.

Mi 9. Juni, 19,30 Uhr
Barmer Ersatzkasse Mädlerpassage, Neumarkt 14
„Johanna-Variationen“
Jutta Pillat liest Geschichten über Frauen.

Keinesfalls berühmt wie die heilige Johanna gleichen die Figuren in Jutta Pillats Erzählungen dieser Heldin in ihrem Mut und ihrem Sendungsbewusstsein doch.

Do 10. Juni 18.00 Uhr
Hugendubel, Petersstraße 12
Offene Lesebühne für jedermann

Wer will, kann ans Mikro treten und aus seinen Lieblingsbüchern lesen. Ob eigene Texte oder die vom Nobelpreisträger, ob Gedicht, ob Trash oder Roman, ob Lautmalerei oder Drama mit verteilten Rollen - zehn Minuten gehört die Bühne jedem, der sich traut.

Do 10. Juni 18.00 Uhr
Culture Club, Beethovenstraße 15
Norbert Lange und Susanna Mewe geben Einblick in ihre Übersetzerwerkstatt

Susanna Mewe und Norbert Lange geben Einblick in ihre Übersetzungstätigkeit und stellen sich den Fragen der Gäste. Sie arbeiten momentan an Ausgaben der Texte von Kevin Prufer und George Oppen. In Amerika längst etabliert, sind diese beiden Autoren in Deutschland noch wenig bekannt.

Do 10. Juni 19.30 Uhr
Barfly, Karl-Liebknecht-Straße 79,
U.S. Levin liest aus „Doppelt hält schlechter“
Musik: M. C. Malditz

Es sind nicht die großen Ereignisse, die auf Titelseiten von Zeitungen stehen, sondern die unscheinbaren Begebenheiten aus dem hinteren Teil, die U.S. Levin zu einer Sammlung spitzfindiger und pointierter Texte inspirierten: ein Mann, dem Bier das Leben rettete, ein ersteigertes Bein, dilettantische Betrüger und schmackhafte Polizisten ...

Gemeinde Bockelwitz Do 10. Juni, 19 Uhr,
Kulturscheune Börtewitz
„Der war reeneweg hasenwilde …“ Sachsen vor Gericht
Mit Griseldis Wenner und Henner Kotte

Historische Gerichtsberichte zeigen die Sachsen, wie sie waren (und vielleicht noch sind). Manchmal kocht des Volkes Seele vor Gerichte hoch wegen Beleidigung, Amtsmissbrauch oder Trunkenheit. Paul Edner hat die Prozesse aufgezeichnet. Griseldis Wenner und Henner Kotte präsentieren ein Panoptikum der Straftäter.

Fr. 11. Juni, 20.00 Uhr
Rumpelkammer, Täubchenweg 77
Steffen Mohr liest aus seinem autobiografischen Roman: „Die guten Onkels und der Taugenichts“ und singt aufmüpfige Gitarrenballaden

Die Zeit des kalten Krieges, besonders aber der Frühherbst 1961: Geheimnisvoll miteinander verstrickt ist die Welt des Betriebspraktikanten Georg Murnau in Leipzig und des Koraspielers Mammadou in Westafrika. Beide trotzen der Kriegsgeneration und üben sich als naive Revoluzzer.

Sa. 12. Juni 14.00 Uhr
Treffpunkt Altes Rathaus
Kinderführung: „Leipzig und das liebe Geld“
Eintritt 5 Euro

Wir erkunden, ob Geld uns wirklich glücklich macht. Ganz nebenbei erfahren wir, wie das Geld entstanden ist, womit man vor dessen Erfindung bezahlt hat, was unsere beiden Rathäuser mit der Knete zu tun haben ...

Sa. 12. Juni 14.00 Uhr
Treffpunkt Altes Rathaus
Kinder- und Jugendführung: Lügentour
Eintritt 5 Euro

Glück hat der, der beim Lügen nicht erwischt wird – und wir wollen heute lügen, was das Zeug hält. An den einzelnen Stationen erzählen wir zwar Interessantes und Wissenswertes über Leipzig, aber es stimmt eben nicht immer. Jeder Teilnehmer bekommt eine Karte, mit der er dann entscheiden kann, ob das Erzählte stimmt oder nicht. Ob man dazu Glück braucht? Na zumindest der, der nicht genug weiß…

So 13. Juni 14.00 Uhr
Leipzig, Grassimuseum
„Entdeckungstour“ Kinder- und Jugendführung
Eintritt 5 Euro (plus Museumseintritt)

Unser Museum für Völkerkunde ist eines der schönsten und spannendsten Museen der Stadt. Und weil es auch noch so riesig ist, nehmen wir uns eine Abteilung vor. Wie leben Kinder am anderen Ende der Welt? Was haben sie an, wie sehen Küche und Kinderzimmer aus? Diese und noch viel mehr Fragen werden beantwortet.

Mi 16. Juni 9.30 Uhr
Stadtbibliothek Grünau, Plovdiver Straße 40
„Schritte über den Abgrund und darüber hinaus“
Henner Kotte liest für Schüler.

Manche seiner Geschichten gehen einem einfach nicht mehr aus dem Kopf: Vom Schwesterlein, das Brüderchen den finalen Brei zusammensammelt, von der Schwangeren, die in einen Bankraub gerät ... „Mitteldeutschlands bekanntester Krimiautor“ hat ob seiner morbiden Phantasie schon mehrmals beeindruckt.

Görlitz, Do 17. Juni, 19.30 Uhr
Stadtbibliothek, Jochmannstraße 2/3
„ich lebe mit dem winde“ Lesung Jutta Pillat
Klanginterpretationen: Volker Lauckner.

In Kapiteln wie „Bewegungen“, „Wunden“, „Konstellationen“ beschreibt die Autorin charakteristische Haltungen geistigen und körperlichen Erlebens. Texte, die man langsam hören muss. Einige beruhen auf Bildvorlagen, unter anderem des Hallenser Malers Uwe Pfeifer. In den Tönen verschiedener Klanginstrumente hallt das Gesagte nach.

Chemnitz, Do 17. Juni 19.30 Uhr
Stadtbücherei im Tietz, Moritzstraße 20
Luise Boege liest aus „Kaspers Freundin, ein eskapistischer Liebesroman“
Thomas Jez liest aus der Erzählsammlung „Unter Belagerung“, Musik: „phase drei“, Moderation: Bertram Reinecke, Eintritt: 5/3 Euro

Im Roman der preisgekrönten Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Luise Boege geht es wie bei Thomas Jez um Helden, die ein Alltag überfordert, in den unvermittelt das Phantastische einbricht. Ohne ihre Figuren jemals bloßzustellen sind ihre Erzählungen doch voll tiefschwarzer Ironie. Das Ensemble „phase drei“ mischt Verfahren der zeitgenössichen Musik mit denen der Popmusik und des Jazz.

Fr 18. Juni 18.00 Uhr
Treffpunkt: Grünau Stuttgarter Allee, S-Bahnbrücke
Krimiführung Grünau Eintritt 6 Euro

Auch in Grünau wurde überfallen, gemordet und gestorben. Die Tour führt an Tatorte und auf Fluchtwege. Dazu Zitate, Protokolle und Geschichten an den Originalschauplätzen.

Fr 18. Juni 20.00 Uhr
KOMM Haus, Selliner Straße 17
Henner Kotte liest aus dem Krimi „Augen für den Fuchs“.

Ein Todkranker wird erdrosselt - Am nächsten Morgen ist auch die Nachtschwester verschwunden. Für die Kommissare um Lars Kohlund steht die Frage: Welches Geheimnis birgt das Krankenhaus? Henner Kottes druckfrisches Buch.

Fr. 18. Juni 20.00 Uhr
Rumpelkammer, Täubchenweg 77
„Im Abraum“ Roswitha Geppert
Musik: Hristo Hristov, Saxophon

Das Leben der Forstarbeiterin Rose Dorn in den Achtzigern. Während den Vater der Tod holt, verwüsten die Braunkohlebagger den angestammten Lebensort. Die verzweifelte Mutter lässt ihre Tochter nicht los.

Sa 19. Juni 13.00 Uhr
Treffpunkt Leipzig Information, Richard-Wagner-Straße 1
„Leipzig in den Schlachten“
Eintritt 8 Euro

Leipzig hat mehr als eine Schlacht erlebt. Am frühen Morgen des 4. Dezember 1943 zerstörten alliierte Bomben ein Drittel der Stadt. Schmalkaldischer Krieg, Dreißigjähriger Krieg, Siebenjähriger Krieg – die Stadt wurde belagert, kampflos übergeben oder verteidigt. Und in den Zeiten des Sozialismus gab es nicht nur ideologisch unversöhnliche Fronten. Auch die täglichen Schlachten in Industrieproduktion und Kaufhalle wollten geschlagen werden. Eine Spurensuche.

Sa 19. Juni 19.30
Galerie VorOrtOst, Rosa-Luxemburg-Straße 19
Volker Ebersbach Goethevortrag: „Lasst mich nur auf meinem Sattel gelten“

Der für präzise historische Erzählungen bekannte Autor und Verfasser einer Goethe-Biografie. Hat einige seiner Recherchen in einem Vortrag über die Freundschaft zwischen Dichter und seinem Förderer Herzog Karl August zusammengefasst: Für beide war diese Freundschaft ein Glück, barg aber auch Risiken. Der Größenanspruch des Dichters, seine Impulsivität und Leidenschaftlichkeit, etwa ein ohne Absprache angetretener Urlaub oder seine Liebe zu einer auch vom Herzog begehrten Schauspielerin stellten das Bündnis immer wieder in Frage.

So 20. Juni 20.00 Uhr
STUK, Nürnberger Straße 42
Offene Lesebühne für jedermann

Wer will, kann ans Mikro treten und aus seinen Lieblingsbüchern lesen. Ob eigne Texte oder die vom Nobelpreisträger, ob Gedicht, ob Trash oder Roman, ob Lautmalerei oder Drama mit verteilten Rollen - zehn Minuten gehört die Bühne jedem, der sich traut.

So 20. Juni 21.00 Uhr
Treffpunkt Nikolaischule, Säule auf dem Nikolaikirchhof
Krimiführung
Eintritt 6 Euro

Professor Lindner schändete die Unibibliothek. Alfred Hitchcock ließ Paul Newman vor Ort für Raketenpläne kämpfen. Prozesse um Michael Kohlhaas, August Bebel, eine Leiche mit drei Köpfen … erzählt wird von Gewalt und Hochstapelei im Herzen Leipzigs.

Mo 21. Juni, ab 19.30 Uhr
Kulturwirtschaft Waldfrieden, Bornaische Straße 56
Mittsommerlesenacht auf 3 Bühnen mit Musik.
H.-M. Benecke, Jan Flieger, Stefan Haffner, Georg Klinkhammer, Henner Kotte, Steffen Mohr, Andreas Reimann, Volkmar Röhrig, Reiner Tetzner, Maren Uhlig, sowie Autoren der Anthologien „Tippgemeinschaft“, „Landpartie“, „Cowboylyrik“
Musik: Kompositionsstudenten von Bernd Franke


Bühne eins: Myths and more

„Mythen, Bräuche und Geschichten zur Sommersonnenwende“
Vortrag und Gespräch mit Dr. Reiner Tetzner und Maren Uhlig.

„Glück und Fußball“,Geschichten von Sieg und Niederlagen mit Volkmar Röhrig.

„Mythos Cowboy“ kugelsichere Lyrikknaller von verschiedenen Autoren, Moderation Ulf Stolterfoht

„Ecki, das ist das literarische Perpetuum mobile! - Gespräche aus den allerletzten Jahren“ Parodien auf den Mythos Goethe von H.-M. Benecke.


Crime and crimen

Jan Flieger: „Dunkel ist der Weg der Rache.“ (Neuerscheinung)

Stefan Haffner: „Kindermund“ (Neuerscheinung)

Henner Kotte: „Augen für den Fuchs“ (Neuerscheinung)

Georg Klinkhammer: Wolfslichter. Anders, als du denkst“

Steffen Mohr: „Lob des Würgers“


Bühne drei: Neue Schule

Autoren aus „Tippgemeinschaft“, Anthologie der Studenten des deutschen Literaturinstituts

und „Landpartie“ Anthologie des Studienganges für Kreatives Schreiben der Universität Hildesheim.

Andreas Reimann liest einen Essay über Georg Maurer, seinen großen Lehrer am Institut für Literatur „Johannes R. Becher“.