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11.04.2008  (GK)  [0 Kommentare]

Georg Klinkhammer

Georg KlinkhammerGeorg Klinkhammer

Autor, Liedermacher, Webdesigner, Fast-Belgier

Grummtswiese 22
99092 Erfurt
Tel: 0163-7676129

g.klinkhammer49@web.de
www.georg-klinkhammer.de

 

 

 

 

 

Biographisches:

geboren am 06.09.1956 in Bad Münstereifel

verbrachte Kindheit und Jugend in der Eifel

besuchte das St.-Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel, wo er durch seinen Deutschlehrer Heinz Küpper die Freude am Schreiben entdeckte und Latein hassen lernte; Heinz Küpper war selbst Schriftsteller (»Simplicius 45«, »Milch und Honig«, »Wohin mit dem Kopf«)

arbeitete im elterlichen Unternehmen als Kfz-Meachaniker und schulte nach der Bundeswehrzeit zum Programmierer um

während der Bundeswehrzeit eine weitere Liebe entdeckt: die Fliegerei



Pilotenwitze haben für ihn etwas ganz Besonderes. Beispiele:

Tower: "Phantom formation crossing control zone without clearance, state your callsign"
Pilote: "I'm not silly".

oder:

Captain (nach einer etwas misslungenen Landung):
"Ladies and Gentlemen, it's happy hour. You just received two landings for the price of one. "

oder:

Tower: "Mission 123, do you have problems?"
Pilot: "I think, I have lost my compass."
Tower: "Judging the way you are flying, you lost the whole instrument panel!"




Georg Klinkhammer war viele Jahre lang als DV-Spezialist im In- und Ausland tätig. Aufenthalte u.a. in den USA, England und Frankreich prägten seine Lebenseinstellung: "Toleranz ist ein Luxus, den ich mir leisten möchte".

arbeitet heute als freier Webdesigner, Autor und Liedermacher in Leipzig

sein Vater war der Eifelmaler, Chorleiter und Organist Karl Klinkhammer

Hobbys, Interessen: Wandern, Reisen, klassische und andere Musikstile, spielt mehr schlecht als recht Gitarre und Klavier
Bruce Hornsby (Pop und Jazz bis Bluegrass) ist sein absoluter Favorit

Georg Klinkhammer ist geschieden und hat eine erwachsene Tochter



Aktuelles:

DorfchronikErarbeitung einer Dorfchronik auf Basis der von seiner Großmutter Anna in Altdeutsch handschriftlich verfassten Tagebücher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitet an einem reinen Gedichtband sowie an einem Sci-Fi-Roman. Letzterer wird wohl nie fertig werden. Ist bei Gedichten permanent um Reime verlegen.

Beispiel:

Fast jeden Tag das gleiche Spiel.
Es ist mir manchmal schlicht zuviel.

Wie kam ich nur auf die Idee,
was aufzuschreiben über'n Zeh?

Dazu in Reimform, wie verrückt.
Das ist mir doch noch nie geglückt.

Ich find' auf alles einen Reim,
auf "rauchen", "Liebe" und auf "Heim".

Doch für das kleine Wörtchen "Zeh"
find ich - zum Henker - nur "oh weh".

Ich glaub, ich schreib was über Füße.
Zeh inklusive. Liebe Grüße.

'Habe meine Wahl, nach Leipzig zu ziehen bisher nicht bereut. Die Gründe hierzu sind vielschichtig und würden nur langweilen...'

Der Autor kann, vornehmlich für Lesungen heiterer Lyrik gerne gebucht werden.


 

Veröffentlichungen:

Aprilwetter Buch Aprilwetter (Kurzgeschichten und Gedichte, illustriert), 2007,
ISBN: 978-3-938157-65-7

Diverse Veröffentlichungen von vornehmlich Kolumnen in Zeitungen und Foren

 

 

 

 

 

 



(Datenstand: November, 2007)

 


 

Leseproben:

 

Stumm

Ein Fisch war’s leid, nur stumm zu sein.
Das ‘Blubb’ reichte ihm nicht zum Leben.
Zumal gewillt, nach langen Jahren
das Ja-Wort seiner Lieb’ zu geben.

So lernte er am Strand versteckt,
die Worte, die die Menschen sprechen.
Und dachte so, mit diesem Wissen,
am Traualtare zu bestechen.

Er hielt’s geheim, dass niemand wüsste,
was er gelernt in vielen Stunden.
Er wollte erst beim Ringe tauschen
ihr hiermit seine Lieb bekunden.

So kam der Tag - ihm war ganz schlecht -
als Junggeselle abzuschließen.
Ganz plötzlich wurde ihm bewusst,
die Zukunft würd’ er nicht genießen.

Am Riff versammelten sich alle.
Der Priesterfisch stand längst bereit.
Dann schließlich konnte er nur sagen:
“Mein Schatz, gib’ mir noch etwas Zeit”.

Gewalt

Tritte und Schläge
fast täglich
Abwehrversuche
nur kläglich

Alkohol
allgegenwärtig
Vater betrunken
und fertig

Freude genommen
gestohlen
Hass und Gewalt
unverhohlen

Ängste beherrschen
das Leben
Nachbarn sehn weg
gleich daneben

Einziger Ausweg
das Töten
endlich befreit
von den Nöten

Zu spät

Dein Grab, so weit von mir.
Erinner’ mich nicht mehr.
Find’ ich nochmal zu dir,
erfüllt ein Schmerz mich sehr.

Zu früh bist du gegangen.
Gekannt hab’ ich dich kaum.
In deiner Welt gefangen.
Für uns war dort kein Raum.

Und nah an deinem Stein
nie Antwort auf die Fragen.
Erst jetzt ich Tränen wein’.
Zu spät, es noch zu wagen.

Der Penner

Sie gehen vorbei, gelangweilt, in Eile.
Gewohnt ist das Bild, wird verdrängt.
Nur selten liest einer den Text eine Weile,
der vor seiner Brust baumelnd hängt.

“Bin obdachlos, brauche zu essen”, steht da,
doch jeder hat eigene Sorgen.
Und manchmal meint jemand, der ihm schon sehr nah:
“Hab’ leider kein Kleingeld. Bis Morgen”.

Beruf verfehlt

Ein Seemann war problembeladen,
wenn fern von heimischen Gestaden.
Nicht Heimweh, noch ein wankend Schiff,
Klabautermann oder ein Riff,

bereiteten ihm Schwierigkeiten.
Vielmehr war’n es die Essenszeiten.
Oft kam vom Meer was auf den Tisch,
doch leider aß er keinen Fisch.

Den wollte er nur schwimmend seh’n.
Auch im Aquarium mocht’s geh’n.
So aß er Pökelfleisch und Kohl
und fühlte sich deshalb nicht wohl.

Tja, die Moral von der Geschicht’
ist diesmal gar so einfach nicht.
‘Beruf verfehlt’, könnte man sagen.
‘An Land wär’s besser für den Magen’.



Lesungen:

Der Autor bietet Lesungen aus seinem Buch "Aprilwetter" an, sowie Gedichtelesungen mit vornehmlich humorigen Texten á la Busch, Roth, Ringelnatz, Erhardt.



11.04.2008  (admin)

Kontakt zum Autor

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